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LROP: Niedersachsen darf die Energiewende nicht selbst ausbremsen

LEE kritisiert Flächenbremsen für Photovoltaik und Windenergie Hannover, 03.09.2026 – Niedersachsen hat sich ambitionierte und rechtsverbindliche Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzt. Der überarbeitete Entwurf des neuen Landesraumordnungsprogramms (LROP) droht jedoch aus Sicht des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE Niedersachsen/Bremen), genau diesen Ausbau an entscheidenden Stellen auszubremsen. „Das Land kann nicht einerseits 30 Gigawatt Windenergie und 15 Gigawatt Freiflächen-Photovoltaik bis 2035 fordern und andererseits die dafür notwendigen Flächen immer weiter verknappen“, sagt Bärbel Heidebroek, Vorsitzende des LEE Niedersachsen/Bremen. „Das LROP darf nicht zur Flächenbremse für die Energiewende werden.“ Photovoltaik: Mehr Ausschlüsse, weniger kommunale Freiheiten Besonders kritisch sieht der [...]

Stellungnahme zur Fortschreibung des Landesraumordnungsprogrammes (LROP)

Wir begrüßen ausdrücklich, dass der überarbeitete Entwurf die Energieinfrastruktur — Wasserstoffnetz, Speicher, Netzverknüpfung, Bündelungsgebot in Abschnitt 4.2.2 Ziffer 01 Satz 4 — deutlich stärker raumordnerisch absichert als das geltende LROP. Niedersachsen hat sich mit dem Niedersächsischen Klimagesetz für beide Volumenträger rechtsverbindliche Ziele gesetzt. Hinzu treten die Flächenziele — 2,2 Prozent der Landesfläche für die Wind-energie und 0,5 Prozent für Freiflächenanlagen. Dem steht der aktuelle Ausbaustand gegenüber. Rund 90 Prozent des Freiflächenziels sind noch zu erschließen. Beide Technologien haben zuletzt an Dynamik gewonnen — und beide brauchen dafür kurzfristig verfügbare Flächen. Der vorliegende Entwurf wirkt jedoch an beiden Stellen verknappend. Anders [...]

LEE-Vorsitzende Heidebroek sieht scharfen Bund-Länder-Konflikt bei Berliner Energie-Plänen

Hannover, 24.08.2026 - „Die aktuelle Diskussion um die Pläne zur EEG-Novelle und zum Netzpaket ist keine Frage von Parteipolitik, sondern in Wahrheit ein scharfer Konflikt zwischen Bund und Ländern.“ Dies stellte die Vorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen), Bärbel Heidebroek, am Rande des Branchentages ihres Verbandes in Hannover fest. Dabei verwies sie auf die deutliche Kritik der Bundesländer an den Plänen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. „Berlin setzt sich damit nicht nur über die Industrie- und Standortpolitik der Bundesländer hinweg, sondern gefährdet konkrete Länderinteressen bei der Stärkung der Wirtschaft und der Sicherung von Arbeitsplätzen.“ Rückläufige Investitionen in [...]

Stellungnahme der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur WindSeeG-Novelle 2026

Die WindSeeG-Novelle fokussiert sich auf die Kosteneffizienz und die Tragfähigkeit des Ausbaus für Strom- und Netzkunden. Zugleich versteht das Ministerium die Offshore-Windenergie als einen Eckpfeiler einer klimaneutralen, resilienten und unabhängigen Energieversorgung Deutschlands. Die Offshore-Windenergie leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Transformation energieintensiver Industrien, zur europäischen Wertschöpfung und zur Sicherung industrieller Arbeitsplätze. Der Sektor steht dabei aktuell für über 30.000 attraktive, direkte Arbeitsplätze mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 14,6 Milliarden Euro. Entscheidend ist deshalb nicht allein eine kurzfristige Senkung direkter Kosten durch möglichst hohe Ausschreibungserlöse, sondern eine integrierte Betrachtung aller volkswirtschaftlichen, direkten wie auch indirekten Opportunitätskosten. Hier steht an erster [...]

Stellungnahme zur Änderung der Allgemeinen Gebührenordnung (AIIGO) Niedersachsen

Positiv hervorzuheben ist, dass der Verordnungsentwurf an mehreren Stellen eine stärkere Orientierung am tatsächlichen Verwaltungsaufwand vorsieht. Ebenso begrüßen wir, dass einzelne Mindestgebühren dort abgesenkt werden, wo der bisherige Gebührenrahmen nicht mehr im angemessenen Verhältnis zum Verwaltungsaufwand stand. Diese Ansätze gehen aus unserer Sicht in die richtige Richtung und sollten konsequent fortgeführt werden. PDF-Download

EEG 2027 und Netzpaket: Reiche gefährdet Wachstumsbranche – Niedersächsische Abgeordnete gefragt

Hannover, 23.07.2026 – Niedersachsen behauptet auch im ersten Halbjahr 2026 seine Spitzenposition bei der Windenergie an Land. Mit 89 neu in Betrieb genommenen Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von 516 Megawatt liegt das Bundesland beim Zubau nur knapp hinter Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz im Ländervergleich. Gleichzeitig wurden landesweit 85 ältere Anlagen mit einer Gesamtleistung von 135 Megawatt außer Betrieb genommen. Insbesondere beim Repowering setzt Niedersachsen im selben Zeitraum bundesweit Maßstäbe: 47 modernisierte Anlagen sorgen für weitere 297 Megawatt zusätzliche Leistung. Damit entfallen fast 40 Prozent der im Repowering bundesweit realisierten Leistungssteigerung auf Niedersachsen. Insgesamt stehen im Land nun 6.251 Windenergieanlagen [...]

Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2027) vom 17.07.2026

Die Erneuerbaren Energien sind mittlerweile mit annähernd 60 Prozent bestimmend im Stromsystem. Daher ist es folgerichtig, dass mit den vorliegenden Gesetzentwürfen die Systemintegration adressiert werden soll. Leider sind die vorgeschlagenen Maßnahmen überwiegend nicht geeignet die Herausforderungen zu lösen. Vielmehr ist festzustellen, dass die unterschiedlichen Pakete nicht stringent ineinandergreifen. Es ist zu befürchten, dass die Pakete dazu führen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Erliegen zu bringen und damit die Versorgungssicherheit und Resilienz Deutschlands gefährden. Mit unserer Stellungnahme gehen wir konkret auf die Probleme ein. Der LEE sowie der Bundesverband Erneuerbare Energien wie auch der Bundesverband Windenergie haben zum planbaren, kosteneffizienten, [...]

Stellungnahme zum Referentenentwurf zum Netzanschlusspaket vom 17.07.2026

Die Erneuerbaren Energien sind mittlerweile mit annähernd 60 Prozent bestimmend im Stromsystem. Daher ist es folgerichtig, dass mit den vorliegenden Gesetzentwürfen die Systemintegration adressiert werden soll. Leider sind die vorgeschlagenen Maßnahmen überwiegend nicht geeignet die Herausforderungen zu lösen. Vielmehr ist festzustellen, dass die unterschiedlichen Pakete nicht stringent ineinandergreifen. Es ist zu befürchten, dass die Pakete dazu führen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Erliegen zu bringen und damit die Versorgungssicherheit und Resilienz Deutschlands gefährden. Zur Stellungnahme des LEE Zur Stellungnahme des BEE Zur Stellungnahme des BWE Zur Stellungnahme des HBB LEE-Positionspapier zum EEG 2027 und Netzanschlusspaket

LEE Niedersachsen/Bremen warnt vor Investitionsbremse durch EEG-Novelle und Netzpaket

Bundesregierung gefährdet mit Gesetzentwürfen Investitionen, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Niedersachsen Hannover, 20.07.2026 – Nach langem Warten hat das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) endlich die Verbändeanhörung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie zum sogenannten Netzpaket eingeleitet. Damit liegen erstmals konkrete Gesetzesentwürfe vor. Aus Sicht des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen) drohen die vorgesehenen Regelungen jedoch den Ausbau der Erneuerbaren Energien erheblich auszubremsen. Anstatt dringend benötigte Investitionssicherheit zu schaffen, sollen neue Verhinderungsinstrumente eigenführt werden. Wachstumsbranche braucht Verlässlichkeit statt neuer Investitionsbremsen Die Erneuerbaren Energien zählen zu den wichtigsten Wachstumsbranchen. Bundesweit hängen mehr als 436.000 Arbeitsplätze von der [...]

Windenergie-Ausschreibung: Niedersachsen bleibt Spitzenreiter – jetzt braucht es politische Verlässlichkeit

Hannover, 26.06.2026 – Die von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin am 1. Mai 2026 unterstreichen die führende Rolle Niedersachsens beim Ausbau der Windenergie. Mit 70 Zuschlägen und einer bezuschlagten Leistung von 628 Megawatt entfällt erneut das größte Zuschlagsvolumen auf Projekte in Niedersachsen. Niedersachsen bleibt Motor der Energiewende Auch bundesweit zeigt sich die hohe Dynamik der Branche. Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet: Dem ausgeschriebenen Volumen von 2.495 Megawatt standen 628 Gebote mit insgesamt 6.409 Megawatt gegenüber. Bezuschlagt wurden schließlich 270 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2.499 Megawatt. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die [...]

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